Wer wir sind und was wir wollen

UNSERE ZIELE

Die Riff freie Medien gGmbH verfolgt gemeinnützige Zwecke. Mit Ihrer Unterstützung stärkt sie den Dienst von gutem Journalismus an der Gesellschaft und vermittelt durch Bildungsmaßnahmen die Rolle von professionellem Journalismus für das Gemeinwesen. Wir heißen “Riff”, weil Korallenriffe für Vielfalt, Kooperation und Tiefgang stehen – Eigenschaften, die auch Medien haben sollten.

Wir wurden vom Finanzamt für Körperschaften I in Berlin mit Schreiben vom 14.12.2017 und Wirkung zum 1.1.2018 mit folgenden Zwecken gemäß §52 Abs.2 Satz 1 der Abgabenordnung als gemeinnützig anerkannt (Aktenzeichen des Feststellungsbescheids: 27/612/05980F131)

  • Förderung von Wissenschaft und Forschung
  • Förderung der Bildung
  • Förderung des demokratischen Staatswesens
  • Förderung der internationalen Gesinnung und des Völkerverständigungsgedankens

Wie bei jeder anderen gemeinnützigen Organisationsform dienen auch bei der Riff freie Medien gGmbH Einnahmen und Erlöse allein der Verwirklichung des gemeinnützigen Zwecks. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie unsere Arbeit durch eine Zuwendung unterstützen möchten: info@riff-ggmbh.de. Spenden und zum Beispiel auch Schenkungen und Vermächtnisse nimmt auch der „Riff-Fonds für freien Journalismus“ bei der Dachstiftung der GLS Treuhand e.V. entgegen. Die Dachstiftung der GLS Treuhand e.V. stellt dann die steuerabzugsfähigen Zuwendungsbestätigungen aus.

UNSERE ARBEITSBEREICHE

Zur Umsetzung der genannten gemeinnützigen Zwecke arbeitet die Riff freie Medien gGmbH in diesen fünf Projektfeldern:

  • Zuverlässige Informationen fördern
  • Journalismuszukunft erforschen
  • Journalismus durch Bildung vermitteln
  • Themenvielfalt und Tiefgang journalistischer Arbeit stärken
  • Internationale Journalismus-Kooperationen unterstützen

UNSER FOKUS

„Frei“ werden JournalistInnen genannt, wenn sie nicht an einen einzelnen Verlag oder Sender gebunden sind, sondern unabhängig für Medien arbeiten. Doch die Umbrüche unserer Zeit machen eine tiefere Bedeutung von „frei“ sichtbar: Freier Journalismus erbringt einen wichtigen Dienst an unserer freiheitlichen, aufgeklärten Gesellschaft.

Freie JournalistInnen bringen Sachkunde, Kompetenz, Vielfalt und Kreativität in die Informationsversorgung der Gesellschaft. Die vielen Zehntausend “Freien” in Deutschland und der EU leben und arbeiten über Städte und das Land verteilt, sie sind eng mit der Gesellschaft vernetzt. Sie bleiben an Themen dran und recherchieren auch dann weiter kritisch, wenn Massenmedien schon wieder etwas anderes in den Fokus stellen.

Professioneller Journalismus, der zu kritischen und sachlichen Urteilen in der Lage ist, ist für ein demokratisches Gemeinwesen sowie für wichtige Sphären der Gesellschaft wie Wissenschaft, Umweltschutz, Medizin, Bildung und Kultur unerläßlich. Umgekehrt ist es für den Qualitätsjournalismus heute so dringend wie seit langem nicht mehr, dass die Gesellschaft ihn trägt und unterstützt.

Die Riff freie Medien gGmbH bietet für Privatpersonen wie für Institutionen direkte und zuverlässige Möglichkeiten, Qualitätsjournalismus zu stärken.

Seit 1.1.2018 nehmen wir im offenen Verfahren von qualifizierten JournalistInnen, gerne in Zusammenarbeit mit internationalen JournalistInnen und geeigneten Projektpartnern, Anträge entgegen, die im Sinne unserer Förderzwecke gemeinnütziges Handeln ermöglichen sollen. 

Unsere Mittel sind begrenzt, sie wachsen mit der Zahl und Höhe der Spenden. Wir prüfen aber jeden Antrag. Ablehnungen können wir allerdings nicht im Einzelfall begründen. Nutzen Sie zum Einreichen von Förderanträgen bitte dieses Formular.

DIE GRÜNDER

Die Riff freie Medien gGmbH ist eine Gründung von Christian Schwägerl (Geschäftsführender Gesellschafter), Tanja Krämer, Maximilian Steinbeis, Uwe H. Martin und Sebastian Brink.

  • Christian Schwägerl ist freier Journalist für GEO, FAZ und andere Medien sowie Buchautor. Zuvor war er langjähriger Feuilleton- und Wissenschaftskorrespondent der FAZ und Politikkorrespondent von Berliner Zeitung und SPIEGEL. Von 2012 bis 2015 Ko-Leiter des „Anthropozän-Projekt“ am Haus der Kulturen der Welt. Seit 2014 leitet er die Masterclass „Wissenschaftsjournalismus“ von Bosch-Stiftung und Reporter-Forum e.V. Autor der Bücher “Menschenzeit” (2010), “11 drohende Kriege” (2012, mit A.Rinke) und “Die Analoge Revolution” (2014). Er hat für seine Arbeit den Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus und andere Preise erhalten.
  • Tanja Krämer ist freie Journalistin mit den Schwerpunkten Technik, Neurowissenschaft und Bioethik. Sie hat in Magazinen und Tageszeitungen veröffentlicht und arbeitet als Autorin bei Radio Bremen Online. Zuvor war sie Chefredakteurin der Bremer Zeitschrift der Straße sowie Textchefin bei der stiftungsgeförderten Plattform gehirn.info. Sie wurde u.a. mit dem PUNKT-Preis für Technikjournalismus und dem RWTH-Aachen-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.
  • Maximilian Steinbeis ist freier Journalist und Schriftsteller. Nach fast zehn Jahren als Redakteur und Parlamentskorrespondent beim Handelsblatt hat er 2009 den “Verfassungsblog” gegründet, den er seither verantwortet. Der Verfassungsblog ist mittlerweile mit ca. 500 Autorinnnen und Autoren aus aller Welt zu einer zentralen Diskursplattform zu aktuellen verfassungspolitischen Fragen in Europa herangewachsen. 2009 erschien im Pantheon-Verlag sein Buch „Die Deutschen und ihre Verfassung“ (mit S. und M. Detjen), 2017 sein Buch “Mit Rechten reden” (mit Daniel-Pascal Zorn und Per Leo).
  • Uwe H. Martin, Mitgründer mit beratender Funktion, ist freier Fotograf und Multimedia-Produzent beim Bombay Flying Club. Er arbeitet mit den Medien Fotografie, Film und Text an selbstrecherchierten Langzeitdokumentationen über ökonomische und ökologische Themen und leitet dabei große, aufwändige Rechercheprojekte, die in Ausstellungen münden.
  • Sebastian Brink ist freiberuflicher Webdesigner und Programmierer aus Leidenschaft. Als andere noch in der Sandkiste gruben, bastelte er schon erste Programmcodes. Studiert hat er Digitale Medien an der Hochschule für Künste in Bremen.